Die „Goldenen Regeln der Betriebswirtschaft “ für die New Economy – oder Betriebswirtschaft für Dummies…

Unsere „Goldenen Regeln der Betriebswirtschaft“ für Internetunternehmen sind eigentlich nichts weiter als Binsenweisheiten der Betriebswirtschaftslehre.

Wenn Sie also eine (Internet-)Firma gründen wollen, können Sie ja unsere kleinen Tipps als Anregung für Ihr in Zukunft blühendes Geschäft nehmen:

  • Die Einnahmen müssen höher sein als die Ausgaben
    Die allerwichtigste Regel. Wenn Sie strikt nach diesem Prinzip arbeiten, ist Ihnen ewiger Wohlstand gewiß. Dazu gehört ebenfalls, die Ausgaben laufend zu kontrollieren und die Einnahmen so stark wie möglich zu steigern. Allerdings muss immer die Marge stimmen, viel Umsatz heißt nicht automatisch viel Gewinn. Viele neugegründete Firmen sterben daran, dass in der ersten Zeit kaum Umsätze vorhanden sind, aber jede Menge Geld ausgegeben wird. Besser ist es, erstmal Geld zu verdienen und dieses dann zu investieren. Also – erstmal mit dem alten PC arbeiten, und die ersten Kunden gewinnen. Wenn das Geschäft dann läuft, kann auch der neue PC gekauft werden. Viele Arbeiten und Kosten können sie zudem besser auslagern als sich selbst teure Investitionen an den Hals zu holen. Beispiele: Fotokopieren Sie beim Copyshop statt am eigenen Kopierer, statt einem eigenen Server zu Beginn Webspace beim Webhoster anmieten etc.
  • Gute Produkte verkaufen sich (fast) von allein
    Die meisten erfolgreichen Firmen haben ein ansprechendes und den Kunden beglückendes Produkt – darauf sollten Sie auf keinen Fall verzichten
  • Steuern nicht vergessen
    Ihr erzielter Gewinn wartet nur darauf, vom Finanzamt reduziert zu werden. Also – den Gewinn nicht komplett wieder ausgeben, sondern mit dem Steuerberater die zu zahlende Steuer ermitteln und das Geld zurücklegen.
  • Technik, die Kosten & Arbeit spart, ist gut
    Technik, die Kosten & Arbeit verursacht, ist schlecht. Wieder so eine Binsenweisheit. Aber bevor Sie Investitionen in Hard- und Software tätigen überlegen Sie genau, ob Ihr Kunde oder Sie dadurch Vorteile hat und nach der Investition Ihre Marge noch stimmt und nicht durch die neue Technik aufgezehrt wird.
  • Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken und vernachlässigen Sie Ihre Schwächen
    Konzentration auf das Wesentliche! Wenn Sie alles mögliche anfangen, werden Sie sich irgendwann verzetteln. Es ist besser, ein oder wenige Produkte zu entwickeln, diese dann aber mit Erfolg zu verkaufen. Erfolgreich hat dies z.B. Ferrari mit Michael Schumacher praktiziert, indem sich alle bei Ferrari dem Ziel untergeordnet haben, dass Michael Schumacher mit Ferrari Weltmeister werden soll. Nach 3 Jahren intensiver Arbeit wurde dieses Ziel erreicht und mehrfach wiederholt. Als Negativbeispiel kann die Entwicklung von boo.com gesehen werden. Boo.com hat solange am Umbau ihres innovativen Online-Klamotten-Shops gearbeitet, bis das vorhandene Geld verbraucht war. An Umsatz und Klamotten verkaufen wurde erst zuletzt gedacht. Die innovative Shop-Software hatte lange Ladezeiten und hatte jede Menge Fehler – Folge waren viel zu niedrige Umsätze. Kurz vor der Pleite wurde die hochgelobte, aber unausgereifte Software gegen eine einfache und benutzerfreundliche Version ausgetauscht – aber da war es schon zu spät.
  • Google – Google – Google
    Ohne Google läuft nichts, nur über Google erreichen Sie die maximalen Besucherzahlen. Wir erzielen bei unserer Webseite www.meine-erste-homepage.com ca. 90 % aller Zugriffe über Suchergebnisse von Google. Also – listen Sie sich bei Google und vermeiden Sie Google-unfreundliche Programmierung
  • Behalten Sie die Kontrolle
    Sie bestimmen den Erfolg Ihres Unternehmens und nicht Ihre Berater oder Angestellten. Wenn Sie pleite sind, finden Ihre Berater andere Kunden und Ihre Angestellten neue Jobs. Ihre Firma und ihr Lebenswerk sind aber meist unwiederbringlich zerstört. Deshalb sollten Sie immer die wichtigsten Dinge in Ihrer Firma im Auge behalten. Ansonsten bekommen Sie als letzter mit, dass Sie pleite sind. Das heißt natürlich nicht, dass Sie Ihre Mitarbeiter mit kleinlichen Kontrollen schikanieren sollen – eigenverantwortliche Mitarbeiter sind wichtig. Aber wenn es um Ihre Existenz geht, sollten Sie sich schon einmischen und dafür sorgen, dass für Sie das optimale Ergebnis erreicht wird.
  • Vergessen Sie Ihr Privatleben nicht
    Denken Sie bei allem wirtschaftlichem Erfolgsstreben daran, dass alle Dinge endlich sind, auch Ihr Leben. Was nützt es Ihnen, wenn Sie mit 90 steinreich sind, aber keine Möglichkeit mehr haben, Ihr Geld auszugeben. Bei aller Vorsorge fürs Alter – Sie leben jetzt und sollten Ihr Leben auch ab und an genießen.
  • Vermeiden Sie Veränderungen, die keine Verbesserung darstellen
    Viele Webseiten sterben an einem schlechten Redesign, wenn auf einmal die gewohnte Navigation an anderer Stelle ist oder der Stammuser einfach nichts wiederfindet. Ein positives Beispiel für benutzerfreundliches Design ist die Suchmaschine Google – einfach, schlicht und selbsterklärend. Und das seit der Gründung 1998 fast unverändert.

Wir wünschen Ihnen von Herzen viel Erfolg mit Ihrem (Internet-)Unternehmen!


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