EmpCo seit 27. September 2026: Was Webmaster jetzt bei Website und Social Media beachten müssen

Seit dem 27. September 2026 gelten neue und deutlich strengere Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen in der Werbung. Grundlage ist die europäische EmpCo-Richtlinie (EU) 2024/825 – „Empowering Consumers for the Green Transition“.

In Deutschland wurden die Vorgaben insbesondere in das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) übernommen.

Das Thema betrifft dabei keineswegs nur große Unternehmen, Hersteller oder Online-Shops. Auch Webmaster, Websitebetreiber, Agenturen, Selbstständige und Unternehmen mit eigenen Social-Media-Kanälen sollten ihre bestehenden Inhalte überprüfen.

Denn eine Umweltaussage kann nicht nur in einer klassischen Werbeanzeige stecken. Auch Texte, Bilder, Symbole, Produktnamen, Unternehmensnamen oder andere Gestaltungselemente können eine solche Aussage transportieren.

Was bedeutet EmpCo überhaupt?

EmpCo steht für „Empowering Consumers for the Green Transition“, sinngemäß also für die Stärkung der Verbraucher beim Übergang zu einer umweltfreundlicheren Wirtschaft.

Ein wichtiges Ziel der Regelung ist es, sogenanntes Greenwashing einzudämmen.

Verbraucher sollen sich darauf verlassen können, dass Aussagen über Umweltvorteile eines Produktes, einer Dienstleistung oder eines Unternehmens nicht nur gut klingen, sondern nachvollziehbar und belastbar sind.

Die neuen Regeln sind seit dem 27. September 2026 anzuwenden.

Warum betrifft EmpCo Webmaster?

Für Webmaster ist besonders wichtig, dass die Regelungen nicht auf Verpackungen oder klassische Anzeigen beschränkt sind.

Betroffen sein können beispielsweise:

  • Websites und Online-Shops
  • Landingpages und Produktseiten
  • Blogbeiträge
  • Banner und Werbegrafiken
  • Newsletter
  • Social-Media-Beiträge
  • Videos und Podcasts
  • Produktbeschreibungen
  • Logos, Symbole und Nachhaltigkeitssiegel
  • Unternehmens-, Marken- und Produktnamen

Das deutsche UWG definiert eine Umweltaussage ausdrücklich weit. Erfasst werden können neben Texten auch Bilder, grafische Elemente und Symbole sowie Etiketten, Marken-, Firmen- und Produktnamen.

Damit wird EmpCo auch zu einem klassischen Webmaster- und Content-Thema.

Vorsicht bei Begriffen wie „grün“, „umweltfreundlich“ und „nachhaltig“

Besondere Aufmerksamkeit verdienen allgemeine Umweltaussagen.

Typische Beispiele sind Formulierungen wie:

„umweltfreundlich“

„grün“

„klimafreundlich“

„ökologisch“

oder ähnlich pauschale Aussagen.

Solche allgemeinen Umweltaussagen dürfen nicht einfach als werbliche Schlagwörter eingesetzt werden. Nach dem UWG ist eine allgemeine Umweltaussage unzulässig, wenn der Unternehmer keine ihr zugrunde liegende „anerkannte hervorragende Umweltleistung“ nachweisen kann.

Für Webmaster ergibt sich daraus eine wichtige Grundregel:

Lieber konkret informieren als pauschal werben.

Statt einer pauschalen Aussage wie:

„Unsere Verpackung ist umweltfreundlich.“

sollte – sofern sachlich zutreffend und nachweisbar – möglichst konkret beschrieben werden, worin der behauptete Vorteil tatsächlich besteht.

Beispielsweise:

„Die Verpackung besteht zu 80 % aus recyceltem Kunststoff.“

Damit erhält der Besucher eine konkrete Information statt eines allgemeinen grünen Werbeversprechens.

Natürlich muss auch eine solche konkrete Angabe inhaltlich richtig und belegbar sein.

Die Erklärung gehört zur Aussage

Ein für Websites besonders wichtiger Punkt steckt bereits in der gesetzlichen Definition der „allgemeinen Umweltaussage“.

Eine Spezifizierung darf nicht irgendwo versteckt werden. Das UWG stellt darauf ab, ob die Konkretisierung klar und in hervorgehobener Weise auf demselben Medium angegeben wird.

Für die Praxis bedeutet das:

Es kann problematisch sein, eine starke Umweltbotschaft prominent auf einer Seite zu platzieren und die eigentliche Erklärung nur irgendwo im Kleingedruckten, auf einer schwer auffindbaren Unterseite oder an anderer Stelle unterzubringen.

Webmaster sollten deshalb darauf achten, dass eine notwendige Konkretisierung für den Nutzer unmittelbar erkennbar ist.

Ein kleiner Umweltvorteil macht nicht automatisch das ganze Produkt „grün“

Ebenfalls ausdrücklich untersagt ist es, eine Umweltaussage auf das gesamte Produkt oder die gesamte Geschäftstätigkeit eines Unternehmens zu beziehen, wenn der behauptete Vorteil tatsächlich nur einen bestimmten Teil betrifft.

Ein einfaches Beispiel:

Besteht lediglich die Verpackung eines Produktes aus Recyclingmaterial, sollte daraus nicht der Eindruck entstehen, das gesamte Produkt sei deshalb besonders umweltfreundlich.

Das ist für Websites wichtig, weil Überschriften, Bilder und kurze Werbeaussagen schnell einen wesentlich umfassenderen Eindruck vermitteln können als der erläuternde Fließtext darunter.

Webmaster sollten daher nicht nur einzelne Sätze prüfen, sondern immer den Gesamteindruck einer Seite betrachten.

Vorsicht bei „klimaneutral“ und CO₂-Kompensation

Besonders streng sind die neuen Regeln bei Aussagen über Treibhausgasemissionen.

Unzulässig sind Aussagen, die auf der Kompensation von Treibhausgasemissionen beruhen und den Eindruck vermitteln, ein Produkt habe hinsichtlich seiner Treibhausgasemissionen neutrale, verringerte oder positive Auswirkungen auf die Umwelt.

Das betrifft beispielsweise Produktwerbung, bei der eine behauptete „Klimaneutralität“ lediglich dadurch erreicht wird, dass entstandene Emissionen über Klimaschutzprojekte oder Zertifikate kompensiert werden.

Hier sollten bestehende Webseiten und Werbekampagnen besonders sorgfältig überprüft werden.

Eigene Nachhaltigkeitssiegel können problematisch werden

Viele Unternehmen haben in der Vergangenheit eigene Logos oder Symbole entwickelt:

„Green Product“

„Eco Choice“

„Nachhaltige Auswahl“

oder einfach ein grünes Blatt mit einem entsprechenden Werbeversprechen.

Genau hier setzt EmpCo ebenfalls an.

Nach dem UWG ist das Anbringen eines Nachhaltigkeitssiegels unzulässig, wenn dieses weder auf einem Zertifizierungssystem beruht noch von staatlichen Stellen festgesetzt wurde.

Das bedeutet für Webmaster:

Nicht einfach ein eigenes grünes Gütesiegel gestalten und auf der Website neben Produkte setzen.

Auch vorhandene Icons, Badges und Filter sollten überprüft werden.

Selbst ein grafisches Symbol kann problematisch sein, wenn es beim Verbraucher den Eindruck eines Umwelt- oder Nachhaltigkeitssiegels erzeugt.

Auch Bilder können eine Umweltaussage vermitteln

Ein oft übersehener Punkt: Umweltwerbung besteht nicht ausschließlich aus Wörtern.

Nach der gesetzlichen Definition können auch Bilder, grafische Elemente und Symbole eine Umweltaussage darstellen.

Daher sollte bei einer Prüfung beispielsweise auch auf Gestaltungselemente wie grüne Blätter, Bäume, Naturmotive oder andere Umweltassoziationen geachtet werden – insbesondere dann, wenn sie zusammen mit einer werblichen Aussage einen bestimmten Umweltvorteil suggerieren.

Die EU-Verbraucherschutzbehörden haben in früheren Verfahren bereits deutlich gemacht, dass der Gesamteindruck aus Kennzeichnung, Symbolen und Marketing relevant sein kann.

Zukunftsversprechen müssen belastbar sein

Auch Aussagen über zukünftige Umweltleistungen werden strenger geregelt.

Ein Unternehmen sollte daher nicht einfach werben mit:

„Bis 2030 sind wir klimaneutral.“

oder

„In fünf Jahren produzieren wir vollständig nachhaltig.“

Für Aussagen über künftige Umweltleistungen verlangt das UWG klare, objektive, öffentlich einsehbare und überprüfbare Verpflichtungen innerhalb eines detaillierten und realistischen Umsetzungsplans. Dieser muss unter anderem messbare und zeitgebundene Ziele enthalten und regelmäßig von einem unabhängigen externen Sachverständigen überprüft werden; dessen Erkenntnisse müssen Verbrauchern zur Verfügung gestellt werden.

Für Unternehmenswebsites bedeutet das: Zukunftsvisionen im Bereich Nachhaltigkeit sollten nicht einfach als unverbindliche Marketingversprechen formuliert werden.

Und was gilt für Social Media?

Die gleichen Grundprobleme stellen sich bei Facebook, Instagram, LinkedIn, TikTok, YouTube, X und anderen Plattformen.

Ein Unternehmen sollte deshalb nicht davon ausgehen:

„Das steht ja nicht auf unserer Website, sondern nur bei Instagram.“

Entscheidend ist vielmehr, ob es sich um geschäftliche Kommunikation gegenüber Verbrauchern handelt.

Die IHK weist ausdrücklich darauf hin, dass Unternehmen ihre Websites, Social-Media-Inhalte, Printmedien sowie Video- und Tonaufnahmen überprüfen sollten.

Ein Instagram-Posting wie

„Unsere neuen Produkte sind jetzt noch grüner! 🌱🌍“

kann deshalb genauso überprüfungsbedürftig sein wie die entsprechende Aussage auf einer Produktseite.

Was ist mit alten Social-Media-Beiträgen?

Hier sollten Unternehmen ebenfalls aufmerksam sein.

Die neuen Regeln gelten grundsätzlich seit dem 27. September 2026. Eine besondere Regelung für bereits vor dem Stichtag in Verkehr gebrachte Waren bedeutet nicht automatisch, dass fortdauernde Werbung auf Websites oder in Social Media einfach unverändert bestehen bleiben kann. Die IHK Frankfurt weist ausdrücklich auf diesen Unterschied hin.

Deshalb ist es sinnvoll, auch ältere, weiterhin öffentlich sichtbare Beiträge zu durchsuchen.

Besonders interessant sind Suchbegriffe wie:

nachhaltig, Nachhaltigkeit, umweltfreundlich, klimafreundlich, klimaneutral, CO₂-neutral, ökologisch, grün, umweltschonend, ressourcenschonend, emissionsfrei.

Auch ältere Landingpages, Blogartikel und Produktbeschreibungen sollten bei dieser Suche nicht vergessen werden.

Was Webmaster jetzt konkret tun sollten

Für Betreiber gewerblicher Websites bietet sich ein kleiner EmpCo-Check an.

1. Website durchsuchen

Die komplette Website nach Umwelt- und Nachhaltigkeitsbegriffen durchsuchen.

Nicht nur Seiten und Beiträge berücksichtigen, sondern auch:

Produktbeschreibungen, Kategorien, Banner, Header, Footer, FAQs, Downloads und gegebenenfalls Bildbeschriftungen.

2. Allgemeine Aussagen markieren

Begriffe wie „grün“, „nachhaltig“, „umweltfreundlich“ oder „klimafreundlich“ zunächst markieren und anschließend prüfen.

3. Aussagen konkretisieren

Statt pauschaler Werbeversprechen möglichst konkrete und überprüfbare Tatsachen nennen.

Nicht:

„Unsere Verpackungen sind nachhaltig.“

Sondern beispielsweise – wenn nachweisbar:

„Unsere Versandkartons bestehen zu 90 % aus Recyclingmaterial.“

4. Den richtigen Bezug herstellen

Immer deutlich machen, worauf sich eine Aussage bezieht:

auf das Produkt?

auf die Verpackung?

auf den Versand?

auf die Produktion?

auf einen bestimmten Standort?

auf einen einzelnen Produktionsschritt?

5. Nachhaltigkeitssiegel überprüfen

Eigene oder fremde Umwelt- und Nachhaltigkeitslogos daraufhin überprüfen, ob sie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen.

6. Klimaneutralitäts-Claims besonders prüfen

Insbesondere Aussagen untersuchen, bei denen eine behauptete Klimaneutralität oder Emissionsreduzierung auf Kompensationsmaßnahmen basiert.

7. Social-Media-Kanäle nicht vergessen

Nicht nur neue Beiträge prüfen.

Auch ältere öffentlich sichtbare Beiträge, Profilbeschreibungen, angeheftete Beiträge, Story-Highlights, Videos und Werbeanzeigen können relevant sein.

8. Nachweise dokumentieren

Wer konkrete Umweltaussagen verwendet, sollte die dazugehörigen Daten und Belege intern sauber dokumentieren und aktuell halten.

EmpCo ist nicht nur ein Problem – sondern auch eine Chance für bessere Websites

Die neuen Vorschriften bedeuten für viele Webmaster zunächst zusätzliche Arbeit.

Aus Sicht guter Webkommunikation steckt darin allerdings auch eine Chance.

Eine Aussage wie:

„Wir handeln nachhaltig.“

liefert einem Websitebesucher kaum Informationen.

Eine Aussage wie:

„Seit der Umstellung verwenden wir für unsere Versandkartons 90 % Recyclingmaterial.“

ist dagegen konkreter und informativer – vorausgesetzt natürlich, die Angabe stimmt und kann belegt werden.

Damit führt EmpCo im Idealfall zu einer einfachen Regel für gute Online-Kommunikation:

Weniger grüne Werbewörter – mehr konkrete Fakten.

Das hilft nicht nur bei der rechtlichen Absicherung. Konkrete Angaben können auch glaubwürdiger wirken und Nutzern tatsächlich relevante Informationen liefern.

Unsere EmpCo-Checkliste hilft euch, eure Webseite Punkt für Punkt zu überprüfen!

Fazit: Websites und Social Media jetzt überprüfen

Seit dem 27. September 2026 gelten die neuen EmpCo-Vorgaben.

Für Webmaster bedeutet das vor allem:

Wer für Produkte, Dienstleistungen oder das eigene Unternehmen mit Umwelt-, Klima- oder Nachhaltigkeitsvorteilen wirbt, sollte genau prüfen, was tatsächlich behauptet wird, worauf sich die Aussage bezieht und ob sie belegt werden kann.

Dabei darf die Überprüfung nicht bei den aktuellen Produktseiten enden.

Auch ältere Webseiten, Blogbeiträge, Landingpages, Grafiken, Videos und Social-Media-Beiträge gehören auf die Checkliste.

Besondere Vorsicht ist bei allgemeinen Begriffen wie „umweltfreundlich“, „grün“, „klimafreundlich“ oder „nachhaltig“, bei Nachhaltigkeitssiegeln, Kompensationsaussagen und pauschalen Zukunftsversprechen geboten.

Für Webmaster lässt sich die wichtigste praktische Regel deshalb sehr einfach zusammenfassen:

Konkret statt pauschal. Nachweisbar statt werblich. Und immer genau sagen, worauf sich ein Umweltvorteil tatsächlich bezieht.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick über die neuen Vorgaben und stellt keine Rechtsberatung dar. Bei konkreten Werbeaussagen oder Zweifelsfällen sollte eine rechtliche Prüfung erfolgen.

Screenshot Scout: Webseiten-Screenshots kostenlos online erstellen

Du möchtest einen Screenshot von einer Webseite erstellen, ohne erst ein Programm installieren oder umständlich mit der Screenshot-Funktion deines Computers arbeiten zu müssen? Dann ist Screenshot Scout ein interessantes kostenloses Online-Tool für Webmaster.

Mit dem Website Screenshot Tool von Screenshot Scout kannst du eine beliebige öffentlich erreichbare Webseite direkt online als Bild erfassen. Besonders praktisch: Du kannst die gewünschte Größe des Browserfensters selbst festlegen und störende Elemente wie Cookie-Banner, Werbeanzeigen oder Chat-Fenster ausblenden.

Das ist beispielsweise praktisch, wenn du Screenshots deiner eigenen Webprojekte für Referenzen, Blogbeiträge oder Social Media benötigst.

📸 Website-Screenshot direkt im Browser erstellen

Die Bedienung ist erfreulich einfach. Du rufst das Screenshot-Tool auf und trägst anschließend die URL der Webseite ein, von der du einen Screenshot erstellen möchtest.

👉 Screenshot Scout Website Screenshot Tool:
https://screenshotscout.com/tools/website-screenshot

Eine Registrierung ist für das kostenlose Online-Tool nicht erforderlich.

Anschließend kannst du verschiedene Einstellungen für deinen Screenshot vornehmen.

⚙️ Größe des Screenshots selbst festlegen

Besonders gut gefällt uns die Möglichkeit, Breite und Höhe des Browserfensters individuell in Pixeln anzugeben.

Du kannst beispielsweise folgende Werte verwenden:

Viewport width: 1080 px
Viewport height: 1080 px

Damit lässt sich beispielsweise ein quadratischer Screenshot mit 1080 × 1080 Pixeln erstellen – ein praktisches Format, wenn du Screenshots später für Social Media oder quadratische Beitragsbilder verwenden möchtest.

Alternativ stehen verschiedene Geräte-Voreinstellungen zur Verfügung. Damit kannst du beispielsweise darstellen, wie eine Webseite auf einem bestimmten mobilen Endgerät aussieht.

🍪 Webseiten-Screenshot ohne Cookie-Banner erstellen

Wer schon einmal versucht hat, automatisiert einen Screenshot einer Webseite zu erstellen, kennt das Problem:

Statt der eigentlichen Webseite ist auf dem fertigen Bild erst einmal ein großer Cookie- bzw. Consent-Banner zu sehen.

Screenshot Scout bietet hierfür eine praktische Funktion:

„Block cookie banners“

Aktivierst du diese Option, versucht das Tool, Cookie-Banner vor der Erstellung des Screenshots auszublenden.

Zusätzlich können auch

  • Chat-Widgets,
  • Werbeanzeigen und
  • andere störende Elemente

ausgeblendet werden.

Gerade für Screenshots, die anschließend auf einer anderen Webseite veröffentlicht werden sollen, ist das eine praktische Funktion.

🖥️ Komplette Webseite als Screenshot speichern

Du möchtest nicht nur den sichtbaren Bereich, sondern die komplette Webseite von oben bis unten als Screenshot speichern?

Auch das ist möglich.

Aktivierst du die Option „Full page“, erstellt Screenshot Scout einen Screenshot der gesamten Seite. Lange Webseiten werden dabei vollständig erfasst und zu einem durchgehenden Bild zusammengesetzt.

Das eignet sich beispielsweise zur Dokumentation eines Webdesign-Projektes oder um den aktuellen Stand einer Webseite zu archivieren.

🖼️ PNG, WebP oder JPG?

Screenshot Scout bietet verschiedene Ausgabeformate an.

Für Screenshots, bei denen Texte und grafische Elemente möglichst scharf dargestellt werden sollen, würden wir in den meisten Fällen PNG oder WebP verwenden.

Soll dagegen hauptsächlich die Dateigröße möglichst klein bleiben, kann auch JPG interessant sein.

👍 Unser Fazit zu Screenshot Scout

Screenshot Scout ist ein einfaches und praktisches Screenshot-Tool für Webmaster, das ohne Installation direkt im Browser verwendet werden kann.

Besonders interessant finden wir die Möglichkeit, die Viewport-Größe pixelgenau festzulegen. Auch das automatische Ausblenden von Cookie-Bannern, Werbung und Chat-Widgets ist ein deutlicher Vorteil gegenüber einem normalen Screenshot im Browser.

Für gelegentliche Screenshots ist das Online-Tool kostenlos und kann ohne Registrierung verwendet werden.

Wer regelmäßig oder automatisiert Screenshots erstellen möchte, findet beim Anbieter zusätzlich eine Screenshot-API. Damit lassen sich Screenshots beispielsweise in eigene Anwendungen oder Automatisierungen integrieren.

Screenshot Scout ausprobieren

👉 Website Screenshot Tool öffnen:
https://screenshotscout.com/tools/website-screenshot

Ein praktisches kleines Webmaster-Tool, das wir sicherlich nicht zum letzten Mal verwendet haben.

Xerx aus Innsbruck – Webentwicklung, Online-Shops, KI und SEO aus einer Hand

Wer für ein neues Webprojekt nicht unbedingt nach einer klassischen WordPress- oder Homepage-Baukasten-Agentur sucht, sondern eine individuelle technische Lösung benötigt, findet mit Xerx einen interessanten Anbieter aus Österreich.

Das unabhängige Design- und Engineering-Studio mit Sitz in Innsbruck entwickelt Websites, Web-Anwendungen, Online-Shops und individuelle digitale Lösungen. Dabei arbeitet Xerx nicht nur für Kunden vor Ort, sondern auch remote – und ist damit grundsätzlich für Projekte aus dem gesamten DACH-Raum interessant.

👉 Xerx ansehen: https://www.xerx.io/de

Was bietet Xerx an?

Das Angebot von Xerx verteilt sich auf fünf zentrale Bereiche:

  • Webentwicklung & Web-Apps
  • E-Commerce & Online-Shops
  • KI & Automatisierung
  • UX/UI-Design
  • SEO & Growth

Damit geht das Angebot deutlich über die reine Erstellung einer Unternehmenshomepage hinaus.

Interessant ist Xerx vor allem für Unternehmen, Start-ups und Teams, die eine individuell entwickelte Website, eine Web-App oder einen technisch anspruchsvolleren Online-Shop benötigen.

Webentwicklung mit Next.js, React und TypeScript

Im Bereich Webentwicklung setzt Xerx unter anderem auf moderne Technologien wie Next.js, React und TypeScript.

Möglich sind beispielsweise klassische Marketing-Websites, umfangreiche Content-Plattformen sowie Web-Apps und SaaS-Dashboards.

Auch Headless WordPress gehört zum Angebot. Dabei kann WordPress weiterhin als gewohntes Redaktionssystem im Hintergrund verwendet werden, während die eigentliche Website beispielsweise mit Next.js umgesetzt wird.

Das kann insbesondere dann interessant sein, wenn die einfache Pflege eines CMS mit den Möglichkeiten und der Performance einer modernen Frontend-Entwicklung kombiniert werden soll.

Online-Shops mit Shopify und Headless Commerce

Ein weiterer Schwerpunkt ist E-Commerce.

Xerx entwickelt unter anderem individuelle Shopify-Shops und Headless-Commerce-Lösungen. Bei Letzteren werden Shop-System und sichtbare Benutzeroberfläche technisch voneinander getrennt.

Zum Angebot gehören beispielsweise:

  • Shopify Plus
  • individuelle Shopify-Themes
  • Headless Commerce
  • mehrsprachige und internationale Shops
  • unterschiedliche Währungen und Regionen
  • Abo-Shops
  • B2B-Onlineshops
  • Migration bestehender Shops

Gerade für umfangreichere Shop-Projekte kann dieser Ansatz interessant sein, wenn eine Standardvorlage nicht mehr ausreicht.

KI-Automatisierung für Unternehmen

Spannend ist außerdem der Bereich KI & Automatisierung.

Hier geht es nicht einfach darum, irgendwo einen KI-Chatbot auf einer Website einzubauen. Xerx beschäftigt sich mit der Integration von KI in konkrete Unternehmensprozesse.

Dazu gehören beispielsweise KI-Beratung, KI-Agenten, Prozessautomatisierungen und die Integration großer Sprachmodelle.

Dabei kommen je nach Aufgabenstellung unterschiedliche KI-Modelle zum Einsatz – unter anderem GPT, Claude und Gemini.

Ziel solcher Lösungen kann beispielsweise sein, wiederkehrende manuelle Arbeit zu reduzieren, interne Abläufe zu beschleunigen oder bestehende Software um sinnvolle KI-Funktionen zu ergänzen.

SEO gehört ebenfalls zum Angebot

Eine technisch gute Website bringt wenig, wenn sie über Suchmaschinen kaum gefunden wird. Deshalb bietet Xerx auch Leistungen rund um SEO und Wachstum an.

Dazu zählen unter anderem Suchmaschinenoptimierung, SEO-Beratung, SEO-Texte und OnPage-SEO.

Besonders interessant ist dabei die Verbindung von Entwicklung und Suchmaschinenoptimierung. Bei technisch individuell entwickelten Websites sollten Themen wie Seitenstruktur, Ladezeiten, strukturierte Daten, Sitemaps oder Core Web Vitals möglichst bereits während der Entwicklung berücksichtigt werden.

Kein typischer Homepage-Baukasten-Anbieter

Wer lediglich eine kleine private Homepage mit wenigen Unterseiten erstellen möchte, benötigt wahrscheinlich nicht unbedingt eine individuell entwickelte Next.js-Anwendung.

Xerx richtet sich eher an Unternehmen, Start-ups und professionelle Projekte, bei denen individuelle Anforderungen eine größere Rolle spielen.

Interessant kann der Anbieter beispielsweise sein, wenn:

  • eine individuelle Unternehmenswebsite entwickelt werden soll,
  • WordPress als Headless CMS eingesetzt werden soll,
  • eine Web-App oder SaaS-Anwendung geplant ist,
  • ein anspruchsvoller Shopify- oder B2B-Shop benötigt wird,
  • bestehende Prozesse mit KI automatisiert werden sollen oder
  • Entwicklung, UX/UI und SEO möglichst eng zusammenspielen sollen.

Xerx – Webentwicklung aus Innsbruck für den DACH-Raum

Xerx sitzt in Innsbruck in Österreich, arbeitet nach eigenen Angaben jedoch ortsunabhängig. Damit kommt das Studio auch für Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz infrage, die ihre Projekte vollständig remote umsetzen möchten.

Der Anbieter gibt auf seiner Website mehr als zwölf Jahre Erfahrung und über 40 realisierte Projekte in neun Branchen an.

Wer also einen Dienstleister sucht, der Webentwicklung, E-Commerce, KI-Automatisierung, UX/UI und SEO miteinander verbindet, kann Xerx in die engere Auswahl aufnehmen.

👉 Weitere Informationen direkt beim Anbieter: https://www.xerx.io/de

Xerx haben wir außerdem in unsere Übersicht der Webdesign-Dienstleister aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgenommen.

SEORCH: Kostenlose SEO-Tools für Deine Homepage

Wer eine eigene Homepage betreibt und bei Google gefunden werden möchte, kommt irgendwann am Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) nicht mehr vorbei. Doch wo anfangen? Ist der Seitentitel richtig? Fehlt irgendwo eine Meta-Description? Kann Google die Seite überhaupt problemlos durchsuchen? Und wie schnell lädt die Homepage?

Für solche Fragen gibt es zahlreiche SEO-Programme – viele davon sind allerdings kostenpflichtig oder für Einsteiger ziemlich kompliziert.

Eine interessante Alternative ist SEORCH. Auf der Webseite findest Du gleich eine ganze Sammlung von SEO-Werkzeugen, von denen sich viele kostenlos direkt im Browser verwenden lassen.

👉 SEORCH ausprobieren: https://seorch.de/

Der kostenlose SEO-Check von SEORCH

Das Herzstück der Webseite ist der SEO OnPage Check.

Die Bedienung ist erfreulich einfach: Du gibst die Adresse Deiner Webseite ein und kannst zusätzlich ein Keyword angeben, für das Du Deine Seite optimieren möchtest.

Anschließend analysiert SEORCH die Webseite und sucht nach technischen und inhaltlichen Problemen, die sich negativ auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken könnten.

Dabei werden laut Anbieter weit über 100 verschiedene Faktoren berücksichtigt.

Was überprüft SEORCH?

Die Analyse geht deutlich über die bloße Kontrolle von Seitentitel und Meta-Description hinaus.

SEORCH untersucht unter anderem:

  • Title-Tag und Meta-Description
  • Texte und Inhalte
  • Überschriften und deren Struktur
  • interne und externe Links
  • Bilder und fehlende ALT-Texte
  • semantische HTML-Elemente
  • HTTP-Statuscodes
  • Canonical-Tags
  • Hreflang-Angaben
  • robots.txt
  • Ladezeit und Performance
  • Optimierung für Smartphones und Tablets
  • Backlinks und weitere externe SEO-Faktoren
  • relevante Keywords

Damit eignet sich der Check hervorragend für einen ersten Überblick über den technischen und inhaltlichen Zustand einer Homepage.

Fehler finden – verbessern – erneut testen

Uns gefällt dabei besonders das einfache Prinzip:

Webseite prüfen → Fehler ansehen → Webseite verbessern → erneut prüfen.

Eine URL kann laut SEORCH beliebig oft überprüft werden.

Das ist gerade für SEO-Einsteiger praktisch. Du musst nicht sämtliche gefundenen Probleme auf einmal beheben, sondern kannst Dich Schritt für Schritt durch die Ergebnisse arbeiten.

Nach einer Änderung startest Du einfach eine neue Analyse und kontrollierst, ob das Problem verschwunden ist.

Kein einfacher SEO-Score – und das ist durchaus sinnvoll

Interessant ist, dass SEORCH nicht versucht, die Qualität einer Webseite ausschließlich auf eine einzige vermeintlich aussagekräftige SEO-Punktzahl zu reduzieren.

Der Anbieter weist selbst darauf hin, dass ein solcher Score problematisch sein kann: Eine Webseite könnte beispielsweise eine sehr hohe Gesamtpunktzahl erreichen und trotzdem einen einzelnen schwerwiegenden SEO-Fehler enthalten.

Deshalb solltest Du Dir die einzelnen Ergebnisse der Analyse ansehen und nicht nur versuchen, irgendeinen SEO-Score auf 100 Punkte zu bringen.

Das ist ein sinnvoller Ansatz.

Neu: SEO für ChatGPT & Co. – GEO und KI-Checks

Spannend wird SEORCH inzwischen auch für ein relativ neues Thema: GEO – Generative Engine Optimization.

Dabei geht es vereinfacht gesagt um die Frage, wie gut die eigene Webseite nicht nur für klassische Suchmaschinen wie Google, sondern auch für KI-Systeme und KI-Suchmaschinen technisch zugänglich und verständlich ist.

SEORCH hat dafür zahlreiche neue Prüfungen integriert.

Unter anderem wird untersucht, ob KI-Crawler wie GPTBot oder ClaudeBot durch die robots.txt, den Server, ein CDN oder eine Firewall blockiert werden.

Auch strukturierte Daten, die Überschriftenstruktur, die Qualität der Inhalte und die technische Bereitstellung einer Webseite werden unter diesem Gesichtspunkt untersucht.

Ist meine Homepage für KI-Systeme erreichbar?

Besonders interessant finden wir die Prüfung auf mögliche Server- und Crawler-Blockaden.

Denn es reicht nicht unbedingt aus, einem KI-Crawler den Zugriff in der robots.txt zu erlauben. Auch Sicherheitssysteme, Firewalls, Hosting-Konfigurationen oder ein CDN können entsprechende Zugriffe blockieren.

SEORCH versucht deshalb ebenfalls festzustellen, ob solche technischen Hindernisse vorhanden sind.

Zusätzlich wird geprüft, ob die Webseite im Common-Crawl-Index vorhanden ist.

Wer sich bereits Gedanken darüber macht, wie die eigene Homepage künftig neben Google auch in KI-basierten Suchsystemen gefunden werden kann, findet hier einige interessante Anhaltspunkte.

SEORCH kann noch viel mehr

Der eigentliche SEO-Check ist nur ein Teil des Angebots.

SEORCH stellt eine ganze Reihe weiterer Werkzeuge für Webmaster zur Verfügung.

Google Ranking Check

Du möchtest wissen, auf welcher Position Deine Homepage bei Google für einen bestimmten Suchbegriff erscheint?

Mit dem Ranking Check kannst Du neutrale Google-Suchergebnisse abrufen. Dabei lassen sich unter anderem Desktop- und Mobile-Rankings unterscheiden.

Interessant für lokale Unternehmen: Auch lokale Rankings können überprüft werden.

Keyword Tool

Mit dem kostenlosen Keyword Tool kannst Du neue Suchbegriffe für Deine Webseite recherchieren.

Du kannst dafür eigene Ausgangsbegriffe eingeben oder eine vorhandene URL analysieren lassen.

Zu den ermittelten Keywords liefert SEORCH unter anderem Informationen zu:

  • Suchvolumen
  • Cost per Click (CPC)
  • Wettbewerb
  • verwandten Suchbegriffen

Die Ergebnisse lassen sich anschließend beispielsweise als Excel- oder CSV-Datei exportieren.

Ultrasuggest

Ebenfalls interessant ist Ultrasuggest.

Du gibst einen Suchbegriff ein und SEORCH ermittelt dazu zahlreiche verwandte Suchanfragen und Eingabevorschläge.

Die Daten können unter anderem aus den Vorschlagsfunktionen von Google, Bing, YouTube, Amazon, Wikipedia und weiteren Diensten stammen.

Damit kannst Du beispielsweise herausfinden, wonach Menschen im Zusammenhang mit Deinem eigentlichen Thema suchen.

Das kann eine hervorragende Inspirationsquelle für neue Unterseiten oder Blogbeiträge sein.

SEO Crawler

Wer nicht nur eine einzelne URL, sondern eine komplette Webseite untersuchen möchte, benötigt einen sogenannten Crawler oder Spider.

Dieser folgt den internen Links Deiner Homepage und untersucht dadurch zahlreiche Unterseiten.

Gerade bei größeren WordPress-Webseiten kann ein solcher Crawler hilfreich sein, um beispielsweise fehlerhafte Links, Weiterleitungen oder technische Probleme aufzuspüren.

Keyword Monitor

Wer Suchmaschinenoptimierung etwas ernsthafter betreibt, möchte natürlich auch wissen, ob sich die eigene Arbeit auszahlt.

Mit dem Keyword Monitor können Google-Rankings über einen längeren Zeitraum beobachtet werden.

So kannst Du erkennen, ob Deine Homepage für einen bestimmten Suchbegriff beispielsweise von Position 35 auf Position 18 und später vielleicht sogar auf die erste Google-Ergebnisseite geklettert ist.

Auch für WordPress-Webseiten interessant

SEORCH ist kein WordPress-Plugin und muss deshalb nicht in WordPress installiert werden.

Das finden wir durchaus angenehm.

Du gibst einfach die URL Deiner WordPress-Seite ein und lässt sie von außen analysieren – ähnlich wie auch eine Suchmaschine Deine öffentlich erreichbare Homepage betrachtet.

Gefundene Probleme kannst Du anschließend beispielsweise in WordPress, Deinem SEO-Plugin oder Deinem Theme beheben.

Für wen eignet sich SEORCH?

SEORCH richtet sich sowohl an SEO-Einsteiger als auch an erfahrenere Webmaster.

Wenn Du gerade Deine erste eigene Homepage erstellt hast, solltest Du Dich von der Menge der angezeigten Informationen allerdings nicht erschlagen lassen.

Nicht jede Warnung bedeutet automatisch, dass Deine Webseite schlecht ist. Und nicht jede Empfehlung muss zwingend umgesetzt werden.

Beginne mit den grundlegenden Dingen:

  1. Ist die Seite für Suchmaschinen erreichbar?
  2. Besitzt sie einen sinnvollen Seitentitel?
  3. Ist eine gute Meta-Description vorhanden?
  4. Gibt es eine klare H1-Hauptüberschrift?
  5. Sind weitere Überschriften sinnvoll strukturiert?
  6. Haben wichtige Bilder ALT-Texte?
  7. Funktionieren die internen Links?
  8. Lädt die Seite vernünftig auf dem Smartphone?
  9. Gibt es technische Fehler oder falsche Weiterleitungen?
  10. Beantwortet der Inhalt tatsächlich die Fragen Deiner Besucher?

Wenn diese Grundlagen stimmen, kannst Du Dich anschließend mit den detaillierteren SEO-Empfehlungen beschäftigen.

Unser Fazit zu SEORCH

SEORCH gehört zu den Webseiten, die man sich als Webmaster ruhig als Lesezeichen speichern kann.

Besonders der kostenlose SEO-Check ist praktisch, um eine neue oder überarbeitete Webseite einmal gründlich von außen untersuchen zu lassen.

Doch dabei bleibt es nicht: Ranking Check, Keyword-Recherche, Suggest-Abfragen, Crawler, Content-Werkzeuge und Ranking-Überwachung machen SEORCH zu einer ziemlich umfangreichen Werkzeugkiste für die Suchmaschinenoptimierung.

Interessant finden wir außerdem, dass der Anbieter inzwischen das Thema KI-Suche und Generative Engine Optimization (GEO) aufgreift. Schließlich verändert sich die Suche gerade deutlich – und neben klassischen Google-Rankings wird zunehmend interessant, ob Webseiten auch von KI-Systemen gefunden, gelesen und verstanden werden können.

Unser Tipp: Einfach einmal die Startseite Deiner Homepage durch den kostenlosen Check schicken. Anschließend kannst Du einige wichtige Unterseiten einzeln prüfen und schauen, welche Optimierungsmöglichkeiten SEORCH findet.

👉 SEORCH kostenlos ausprobieren: https://seorch.de/

SEOFX Onpage SEO Checker: Webseite kostenlos auf SEO-Fehler prüfen

Wer eine eigene Homepage betreibt, kommt früher oder später mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) in Berührung. Dabei müssen es nicht immer komplizierte oder kostenpflichtige SEO-Programme sein. Gerade für einen schnellen Check einzelner Webseiten gibt es praktische kostenlose Online-Tools.

Ein solches Werkzeug ist der kostenlose Onpage SEO Checker von SEOFX. Mit ihm kannst Du eine einzelne Seite Deiner Homepage direkt online untersuchen und typische Probleme bei der Onpage-Optimierung aufspüren.

👉 Zum kostenlosen Onpage SEO Checker: SEOFX Onpage SEO Checker kostenlos ausprobieren

Was ist ein Onpage SEO Checker?

Unter Onpage SEO versteht man Optimierungen, die direkt auf Deiner Webseite vorgenommen werden. Dazu gehören beispielsweise der Seitentitel, die Meta-Description, Überschriften, Bilder, interne Links und verschiedene technische Meta-Angaben.

Gerade bei einer selbst erstellten Homepage schleichen sich hier schnell kleine Fehler ein. Vielleicht fehlt eine Meta-Description, eine Seite besitzt mehrere H1-Überschriften oder bei einigen Bildern wurde kein Alternativtext hinterlegt.

Genau hier setzt der Onpage SEO Checker von SEOFX an.

Du gibst einfach die Adresse der zu untersuchenden Webseite ein und startest die Analyse. Eine Registrierung ist dafür nicht notwendig.

Was überprüft der SEOFX Onpage SEO Checker?

Das Tool untersucht zahlreiche für die Onpage-Optimierung interessante Bestandteile Deiner Webseite.

Unter anderem werden überprüft:

  • Title-Tag und Meta-Description
  • Länge bzw. Pixelbreite von Title und Description
  • H1- bis H6-Überschriften und deren Struktur
  • Bilder und vorhandene ALT-Texte
  • interne und externe Links
  • Canonical-Tag
  • Robots-Meta-Angaben
  • Viewport, Zeichensatz und Sprache
  • Open-Graph-Angaben
  • Twitter Cards
  • strukturierte Daten bzw. JSON-LD
  • Google-SERP-Darstellung

Besonders praktisch: Die Ergebnisse werden nicht einfach nur als technische Rohdaten ausgegeben. Du bekommst einen SEO-Score und kannst dadurch relativ schnell erkennen, an welchen Stellen Deiner Webseite noch Optimierungsbedarf besteht.

So könnte Deine Webseite bei Google aussehen

Eine besonders interessante Funktion ist die integrierte Google SERP-Vorschau.

SERP steht für „Search Engine Results Page“, also die Ergebnisseite einer Suchmaschine.

Der Checker zeigt Dir vorab, wie Seitentitel, URL und Meta-Description Deiner Webseite in einem Google-Suchergebnis aussehen könnten.

Das ist praktisch, denn ein guter Seitentitel allein reicht nicht unbedingt aus. Ist er zu lang, kann Google ihn in den Suchergebnissen kürzen. Gleiches gilt für die Meta-Description.

Mit der Vorschau kannst Du deshalb schon vor einer Änderung kontrollieren, ob Dein geplantes Google-Snippet sinnvoll dargestellt wird.

Auch Überschriften und Bilder kontrollieren

Interessant ist außerdem die Analyse der Überschriftenstruktur.

Gerade bei WordPress, Homepage-Baukästen und umfangreicheren Webseiten kann schnell eine etwas chaotische Struktur aus H1-, H2- und H3-Überschriften entstehen.

Der SEOFX Checker stellt die vorhandene Struktur übersichtlich dar. Dadurch kannst Du beispielsweise erkennen, ob Deine Seite eine sinnvolle Hauptüberschrift besitzt und wie die weiteren Überschriften darunter angeordnet sind.

Auch die ALT-Texte Deiner Bilder werden kontrolliert. Fehlende Alternativtexte sind nicht nur unter SEO-Gesichtspunkten interessant, sondern spielen ebenfalls bei der Barrierefreiheit einer Webseite eine wichtige Rolle.

Social-Media-Vorschau inklusive

Nicht nur Google wird berücksichtigt.

Der Checker untersucht auch Open-Graph-Daten und Twitter Cards. Diese Meta-Angaben bestimmen unter anderem, wie eine Webseite dargestellt werden kann, wenn jemand einen Link bei Facebook, X oder anderen Plattformen teilt.

Eine Vorschau zeigt Dir, wie Deine Seite beim Teilen aussehen könnte.

So erkennst Du schnell, wenn beispielsweise ein passendes Vorschaubild oder eine Beschreibung fehlt.

Strukturierte Daten überprüfen

Etwas technischer wird es bei den strukturierten Daten.

Webmaster können über Schema.org und beispielsweise JSON-LD zusätzliche Informationen über den Inhalt einer Webseite für Suchmaschinen bereitstellen.

Der Onpage Checker erkennt vorhandene strukturierte Daten und weist Dich darauf hin, wenn entsprechende Angaben fehlen.

Gerade wenn Du Dich etwas intensiver mit SEO beschäftigst, ist diese Funktion interessant.

Praktisch: Ergebnisse als PDF speichern

Die Ergebnisse der Analyse können außerdem als PDF-Report exportiert werden.

Das ist beispielsweise praktisch, wenn Du Deine Webseite Schritt für Schritt optimieren möchtest. Du kannst zunächst einen Check durchführen, die gefundenen Probleme bearbeiten und anschließend einen neuen Test starten.

So lässt sich recht einfach nachvollziehen, was bereits verbessert wurde.

Kostenlos und ohne Anmeldung

Ein großer Vorteil des Tools ist der unkomplizierte Zugang.

Eine Registrierung oder das Anlegen eines Benutzerkontos ist nicht erforderlich. Nach Angaben von SEOFX werden weder die eingegebenen URLs noch die Analyseergebnisse gespeichert.

Der Abruf der zu untersuchenden Webseite erfolgt laut Anbieter über einen Server in Frankfurt; die eigentliche SEO-Auswertung findet anschließend im Browser statt.

Für wen eignet sich der SEO Checker?

Der Checker eignet sich besonders für Webmaster, Blogger, WordPress-Nutzer und Betreiber kleiner Unternehmenswebseiten, die schnell einen Überblick über wichtige Onpage-Faktoren erhalten möchten.

Auch Einsteiger können mit den Ergebnissen etwas anfangen, ohne zunächst eine umfangreiche professionelle SEO-Suite installieren oder abonnieren zu müssen.

Natürlich ersetzt ein automatischer Check keine vollständige Suchmaschinenoptimierung. Gute Inhalte, sinnvolle Keywords, Ladegeschwindigkeit, Benutzerfreundlichkeit, interne Verlinkung und viele weitere Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle.

Für einen schnellen technischen und inhaltlichen Basischeck einzelner Seiten ist das Tool aber ausgesprochen praktisch.

Unser Fazit zum SEOFX Onpage SEO Checker

Uns gefällt vor allem die Kombination aus einfacher Bedienung und relativ umfangreicher Analyse.

URL eingeben, Prüfung starten und schon erhältst Du Informationen über Title, Description, Überschriften, Bilder, Links, technische Meta-Angaben und strukturierte Daten.

Die Google-SERP-Vorschau ist besonders praktisch, wenn Du gerade an den SEO-Titeln und Meta-Descriptions Deiner Homepage arbeitest.

Da der Dienst kostenlos und ohne Anmeldung genutzt werden kann, spricht wenig dagegen, die eigene Homepage einfach einmal damit zu überprüfen.

👉 Hier kannst Du Deine Webseite kostenlos überprüfen: SEOFX Onpage SEO Checker starten

CyberScale: Website kostenlos auf SEO, Sicherheit und Performance prüfen

CyberScale – kostenlose Website-Analyse für SEO, Geschwindigkeit und Sicherheit, dargestellt auf einem Laptop mit Analyse-Dashboard und entsprechenden Symbolen.
Bild KI-generiert

Wer eine eigene Website betreibt, sollte nicht nur darauf achten, dass sie gut aussieht. Auch Suchmaschinenoptimierung (SEO), Ladezeiten, technische Fehler und die Sicherheit der Website spielen eine wichtige Rolle.

Mit CyberScale gibt es dafür eine interessante Sammlung verschiedener Online-Werkzeuge. Einige Checks können direkt genutzt werden. Wer ein kostenloses Konto anlegt, kann zusätzlich Websites als Projekte verwalten und deren Entwicklung automatisch überwachen.

Was ist CyberScale?

CyberScale verbindet verschiedene Werkzeuge rund um SEO, Website-Technik und Sicherheit in einer gemeinsamen Oberfläche.

Das ist insbesondere für Webmaster und Betreiber kleinerer Websites interessant, die nicht für jede Aufgabe ein eigenes Tool verwenden möchten.

Die Web-App findet ihr hier:

CyberScale – SEO- und Security-Werkzeuge öffnen

Nach Angaben des Anbieters können die grundlegenden Checks kostenlos genutzt werden. Für ein Konto ist keine Kreditkarte erforderlich.

Was kann CyberScale überprüfen?

CyberScale bietet verschiedene Werkzeuge, mit denen sich eine Website aus unterschiedlichen Blickwinkeln untersuchen lässt.

Dazu gehören unter anderem Bereiche wie:

  • technisches SEO
  • Sicherheit
  • Performance und Ladezeiten
  • Backlinks
  • Rankings und Sichtbarkeit
  • Site-Audits

Beim technischen SEO werden beispielsweise Crawling, Indexierung, Core Web Vitals, strukturierte Daten und grundlegende technische Probleme berücksichtigt. Der Security-Check untersucht unter anderem HTTP-Header, offene Ports, veraltete Software und problematische Konfigurationen.

Damit eignet sich CyberScale durchaus für einen schnellen ersten Blick auf eine Website.

Besonders interessant: Websites dauerhaft überwachen

Spannender wird CyberScale, wenn ihr ein kostenloses Konto erstellt und eure Website als Projekt anlegt.

Dann bleibt es nicht bei einer einzelnen Momentaufnahme.

CyberScale führt laut Anbieter jede Nacht automatisch neue Messungen durch. Im Dashboard könnt ihr anschließend erkennen, was sich gegenüber den vorherigen Messungen verändert hat.

Dabei werden unter anderem Sichtbarkeit, Backlinks, Rankings und Sicherheitsinformationen verfolgt.

Das ist praktisch: Schließlich möchte man nicht jeden Tag verschiedene Online-Tools öffnen und seine Domain erneut von Hand eingeben.

Rankings und Keywords beobachten

Auch die Positionen einer Website in den Suchmaschinen lassen sich im Projekt-Dashboard beobachten.

Dort gibt es unter anderem Bereiche für Positionen und verfolgte Keywords.

Gerade bei einer neuen Homepage kann das interessant sein.

Habt ihr beispielsweise einige wichtige Suchbegriffe festgelegt, könnt ihr beobachten, ob eure Optimierungen tatsächlich Auswirkungen auf die Sichtbarkeit der Website haben.

Allerdings sollte man bei SEO nicht nervös werden, wenn sich einzelne Positionen kurzfristig verändern. Rankings schwanken und Suchmaschinenoptimierung ist normalerweise eine langfristige Angelegenheit.

Backlinks im Auge behalten

Ein weiterer Bestandteil ist die Analyse von Backlinks.

Backlinks sind Links von anderen Websites auf eure eigene Homepage. Sie können für die Bewertung einer Website durch Suchmaschinen eine wichtige Rolle spielen.

CyberScale bietet einen Backlink Checker und zeigt innerhalb eines Projektes auch neue Backlinks an.

Damit lässt sich beispielsweise erkennen, ob eine andere Website einen neuen Link auf eure Homepage gesetzt hat.

Auch die Sicherheit wird überprüft

SEO ist allerdings nur ein Teil einer vernünftig gepflegten Website.

Mindestens genauso wichtig ist die Sicherheit.

CyberScale überprüft Websites auf verschiedene typische Sicherheitsprobleme und Fehlkonfigurationen. Der Anbieter nennt beispielsweise unsichere Header, offene Ports, veraltete Software und fehlende grundlegende Sicherheitsmaßnahmen.

Gerade für WordPress-Websites ist ein regelmäßiger Blick auf die Sicherheit sinnvoll.

Wichtig ist allerdings: Ein automatischer Online-Check ersetzt keine vollständige Sicherheitsprüfung und natürlich auch keine regelmäßigen Updates und Backups.

Darauf weist CyberScale selbst hin: Die automatischen Werkzeuge sollen vor allem eine schnelle Einschätzung liefern. Für eine tiefergehende Ursachenanalyse kann weiterhin eine individuelle Prüfung erforderlich sein.

Berichte als PDF oder CSV

Wer Websites für Kunden betreut oder die Entwicklung seiner eigenen Homepage dokumentieren möchte, dürfte eine weitere Funktion interessant finden.

Die Ergebnisse können laut CyberScale als PDF und CSV ausgegeben werden.

So lassen sich Ergebnisse archivieren, weiterverarbeiten oder beispielsweise an Kunden und Kollegen weitergeben.

Für wen ist CyberScale interessant?

CyberScale richtet sich nicht ausschließlich an SEO-Profis.

Die Tools können auch für Website-Betreiber, Webmaster, WordPress-Nutzer und kleinere Unternehmen interessant sein, die einen schnellen Überblick über den technischen Zustand ihrer Website erhalten möchten.

Besonders praktisch finde ich dabei die Kombination verschiedener Bereiche.

Anstatt für SEO, Backlinks, Performance und Sicherheit mehrere unterschiedliche Dienste aufzurufen, bekommt ihr hier verschiedene Prüfungen unter einer Oberfläche.

Kostenlos ausprobieren

Einige Werkzeuge könnt ihr direkt ausprobieren. Für die Projektverwaltung, den Verlauf und das automatische Monitoring benötigt ihr ein Konto.

Die Registrierung ist laut CyberScale kostenlos und ohne Kreditkarte möglich.

Ihr könnt CyberScale daher relativ unkompliziert mit eurer eigenen Homepage testen:

CyberScale kostenlos ausprobieren

Fazit

CyberScale ist eine interessante Werkzeug-Sammlung für alle, die ihre Website technisch etwas genauer unter die Lupe nehmen möchten.

Besonders die Kombination aus SEO, Rankings, Backlinks, Technik und Sicherheit macht das Angebot interessant.

Für Einsteiger ist zudem hilfreich, dass man nicht sofort verschiedene professionelle SEO-Programme benötigt, um einen ersten Eindruck vom Zustand der eigenen Website zu bekommen.

Wer nur gelegentlich etwas überprüfen möchte, kann mit den einzelnen Checks beginnen. Wer seine Website kontinuierlich beobachten möchte, kann dagegen ein Projekt anlegen und die Entwicklung über das Dashboard verfolgen.

Natürlich ersetzt auch CyberScale weder eine professionelle SEO-Analyse noch ein vollständiges Sicherheitsaudit. Als zusätzliches Werkzeug für den regelmäßigen Website-Check kann der Dienst aber durchaus einen Platz in der Webmaster-Werkzeugkiste finden.

PPWR ab 12. August 2026: Das müssen Onlineshop-Betreiber jetzt über die neue EU-Verpackungsverordnung wissen

Am 12. August 2026 beginnt ein neuer Abschnitt im europäischen Verpackungsrecht: Die Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) wird unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten angewendet. Ziel der Verordnung ist es, Verpackungsabfälle zu reduzieren, die Recyclingfähigkeit von Verpackungen zu verbessern und europaweit einheitliche Vorgaben zu schaffen.

Für Betreiber von Onlineshops und Unternehmen, die Waren versenden, lohnt es sich daher, die neuen Anforderungen frühzeitig zu kennen.

Was ist die PPWR?

Die PPWR (Verordnung (EU) 2025/40) ersetzt schrittweise die bisherige Verpackungsrichtlinie. Anders als eine Richtlinie gilt eine EU-Verordnung unmittelbar in allen Mitgliedstaaten und muss nicht erst in nationales Recht umgesetzt werden.

Die Verordnung regelt den gesamten Lebenszyklus von Verpackungen – von der Gestaltung über die Kennzeichnung bis hin zur Wiederverwertung und Entsorgung.

Was bedeutet das für Onlineshop-Betreiber?

Wer Waren verschickt, verwendet in der Regel Versandverpackungen, Produktverpackungen oder Füllmaterialien. Diese Verpackungen fallen künftig unter die Vorgaben der PPWR.

Bereits ab dem 12. August 2026 gelten unter anderem neue Anforderungen an die Dokumentation und Konformität von Verpackungen. Weitere Regelungen, beispielsweise zur Recyclingfähigkeit oder zu Mindestanteilen von Rezyklaten, werden stufenweise in den kommenden Jahren wirksam.

Für viele Händler bedeutet das in der Praxis:

  • verwendete Verpackungen überprüfen
  • Angaben der Verpackungslieferanten dokumentieren
  • Verpackungen möglichst ressourcenschonend auswählen
  • neue gesetzliche Kennzeichnungsvorgaben beachten
  • bestehende Verpackungsprozesse regelmäßig überprüfen

Welche Pflichten ein Unternehmen im Einzelfall erfüllen muss, hängt unter anderem von seiner Rolle in der Lieferkette und den verwendeten Verpackungen ab.

Neue Kennzeichnungspflichten

Ein wichtiger Bestandteil der PPWR sind europaweit einheitliche Kennzeichnungsvorgaben.

Je nach Verpackungsart müssen künftig unter anderem Informationen zur Identifizierung der Verpackung sowie weitere gesetzlich vorgeschriebene Angaben bereitgestellt werden. Teilweise können diese Informationen auch über einen QR-Code oder andere digitale Datenträger erfolgen, sofern die Verordnung dies zulässt.

Die Europäische Union verfolgt damit das Ziel, Verpackungen leichter identifizieren, richtig entsorgen und besser recyceln zu können.

Müssen jetzt alle Verpackungen sofort geändert werden?

Nein.

Die PPWR führt zahlreiche neue Anforderungen ein, die teilweise bereits ab dem 12. August 2026 gelten und teilweise erst in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt werden.

Unternehmen sollten deshalb prüfen, welche Vorgaben ihre aktuell eingesetzten Verpackungen bereits erfüllen und bei zukünftigen Verpackungsbestellungen die neuen gesetzlichen Anforderungen berücksichtigen.

Fazit

Die PPWR bringt europaweit einheitliche Regeln für Verpackungen und betrifft grundsätzlich alle Unternehmen, die Verpackungen in der Europäischen Union in Verkehr bringen – auch viele Betreiber von Onlineshops.

Für die meisten Händler besteht derzeit vor allem Handlungsbedarf darin, sich mit den neuen Vorgaben vertraut zu machen, die verwendeten Verpackungen zu dokumentieren und gemeinsam mit ihren Verpackungslieferanten sicherzustellen, dass zukünftige Verpackungen den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Wer seine Verpackungsprozesse jetzt überprüft, schafft eine gute Grundlage für die schrittweise Umsetzung der neuen europäischen Vorgaben.

KI-Kennzeichnungspflicht seit 2. August 2026: Das gilt jetzt für Websites und Online-Inhalte

Seit dem 2. August 2026 gelten weitere Regelungen des EU AI Acts. Dazu gehören Transparenzpflichten für bestimmte Inhalte, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt oder verändert wurden.

Für Betreiber von Websites, Blogs, Onlineshops und Social-Media-Kanälen stellt sich deshalb die Frage, welche Inhalte künftig gekennzeichnet werden müssen und welche Auswirkungen die neuen Regelungen auf die eigene Online-Präsenz haben.

Worum geht es?

Artikel 50 des EU AI Acts sieht vor, dass in bestimmten Fällen offengelegt werden muss, wenn Inhalte mithilfe von KI erzeugt oder wesentlich verändert wurden. Betroffen sein können unter anderem realistisch wirkende Bilder, Videos oder Audiodateien sowie weitere Inhalte, für die eine gesetzliche Kennzeichnung vorgesehen ist.

Ob eine Kennzeichnung erforderlich ist, hängt vom jeweiligen Anwendungsfall und den konkreten Vorgaben des EU AI Acts ab.

Wer ist betroffen?

Die neuen Transparenzpflichten richten sich grundsätzlich an alle, die KI-gestützte Inhalte veröffentlichen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Unternehmen und Selbstständige
  • Vereine und Organisationen
  • Blogger und Content Creator
  • Betreiber von Onlineshops
  • Agenturen und Marketingabteilungen
  • Betreiber von Websites und Online-Portalen

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Inhalte auf einer eigenen Website, in einem Onlineshop oder über soziale Netzwerke veröffentlicht werden.

Welche Inhalte können betroffen sein?

Je nach Einsatz von Künstlicher Intelligenz können unter anderem folgende Inhalte unter die Transparenzpflicht fallen:

  • KI-generierte oder wesentlich veränderte Bilder
  • fotorealistische Illustrationen
  • Videos und Animationen
  • Audiodateien und Sprachaufnahmen
  • weitere Inhalte, sofern sie unter die Vorgaben des EU AI Acts fallen

Ob eine Kennzeichnung notwendig ist, muss jeweils anhand der gesetzlichen Regelungen beurteilt werden.

Was bedeutet das für Website-Betreiber?

Viele Betreiber von Websites nutzen heute bereits KI-Unterstützung – beispielsweise für Bilder, Grafiken, Texte oder andere Medien. Ebenso kommen KI-Funktionen in Content-Management-Systemen, Onlineshop-Lösungen, Bildbearbeitungsprogrammen oder Social-Media-Tools zum Einsatz.

Zahlreiche Softwarehersteller haben ihre Anwendungen bereits erweitert und bieten Funktionen an, mit denen sich KI-generierte Inhalte erkennen, verwalten oder kennzeichnen lassen.

Was solltest Du jetzt prüfen?

Ein kurzer Blick auf die eigenen Arbeitsabläufe kann sinnvoll sein:

  • Welche KI-Tools werden für die Erstellung von Inhalten eingesetzt?
  • Werden Bilder, Videos oder Audiodateien mit KI erstellt oder bearbeitet?
  • Unterstützen die verwendeten Programme bereits Funktionen zur KI-Kennzeichnung?
  • Sind die veröffentlichten Inhalte von den Transparenzpflichten des EU AI Acts betroffen?

Fazit

Mit dem Inkrafttreten weiterer Regelungen des EU AI Acts rückt das Thema Transparenz beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz stärker in den Fokus.

Für Betreiber von Websites, Blogs, Onlineshops und anderen Online-Angeboten kann es sinnvoll sein, die eigenen Inhalte und eingesetzten Werkzeuge im Hinblick auf die neuen Anforderungen zu überprüfen. Welche Maßnahmen erforderlich sind, hängt dabei von der Art der veröffentlichten Inhalte und deren Einsatz ab.

Update: IMG Performer und Social Publisher erfüllen jetzt die Anforderungen des EU AI Act

Wer bereits meinen Beitrag über den IMG Performer und den Social Publisher gelesen hat, sollte jetzt ein Update der beiden WordPress-Plugins durchführen.

Die Entwickler haben beide Plugins um eine wichtige Funktion erweitert: Seit dem 2. August 2026 unterstützen sie die KI-Kennzeichnung nach Artikel 50 des EU AI Act.

KI-generierte Bilder werden jetzt automatisch erkannt und mit der vorgeschriebenen Kennzeichnung versehen. Damit helfen die Plugins dabei, die neuen gesetzlichen Anforderungen einfacher in WordPress umzusetzen.

Außerdem wurde die Benutzeroberfläche überarbeitet. Das Backend ist jetzt übersichtlicher aufgebaut und gliedert sich in eigene Bereiche für:

  • Bildverarbeitung
  • KI-Kennzeichnung
  • Alt-Text-Generierung

Dadurch lassen sich die einzelnen Funktionen deutlich schneller finden und verwalten.

Wenn Du den IMG Performer oder den Social Publisher bereits nutzt, solltest Du einfach das kostenlose oder die Pro-Version über das WordPress-Backend aktualisieren. Anschließend stehen Dir die neuen Funktionen automatisch zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den beiden Plugins findest Du hier:

➡ IMG Performer: https://img-performer.enfants.de/

➡ Social Publisher: https://www.enfants.de/social-publisher-wordpress-plugin-fuer-linkedin-social-media-auto-posting/

Ich finde es erfreulich, dass die Entwickler die gesetzlichen Änderungen bereits zum Inkrafttreten umgesetzt haben. So können WordPress-Anwender ihre Webseiten einfacher aktuell halten und müssen sich um die technische Umsetzung der KI-Kennzeichnung deutlich weniger Gedanken machen.

Kritische WordPress-Sicherheitslücke „wp2shell“ – Jetzt solltest Du handeln

Wenn Du eine WordPress-Webseite betreibst, solltest Du jetzt unbedingt einen Blick auf Deine Installation werfen. Unter dem Namen wp2shell wurde eine besonders kritische Sicherheitslücke bekannt, die bereits aktiv von Angreifern ausgenutzt wird. Anders als viele andere Sicherheitsprobleme steckt diese Schwachstelle direkt im WordPress-Core – also nicht in einem Plugin oder Theme.

Was ist passiert?

Unter der Bezeichnung wp2shell werden zwei Sicherheitslücken zusammengefasst (CVE-2026-63030 und CVE-2026-60137). In Kombination ermöglichen sie es Angreifern unter bestimmten Voraussetzungen, Schadcode auf einer WordPress-Webseite auszuführen und diese vollständig zu übernehmen. (https://de.wordpress.org/2026/07/wordpress-7-0-2-sicherheitsrelease/)

Besonders problematisch ist, dass bereits kurz nach der Veröffentlichung erste automatisierte Angriffe auf ungepatchte Webseiten beobachtet wurden.

Was bedeutet das für Dich?

Ist Deine WordPress-Installation betroffen und noch nicht aktualisiert, können Angreifer unter anderem:

  • Deine Webseite vollständig übernehmen
  • Schadsoftware oder Spam installieren
  • Benutzerdaten auslesen
  • Hintertüren für spätere Angriffe einrichten
  • Deinen Webspace für weitere Cyberangriffe missbrauchen

Da bereits funktionierende Exploits im Umlauf sind, werden derzeit weltweit tausende WordPress-Webseiten automatisch nach dieser Sicherheitslücke durchsucht.

Was solltest Du jetzt tun?

Die wichtigste Maßnahme lautet ganz klar:

✅ Aktualisiere WordPress sofort auf die aktuelle Version.

Hier kannst Du prüfen, ob Deine WordPress-Webseite eine sichere Version ist: https://wp2shell.com/

Außerdem solltest Du:

  • alle Plugins und Themes aktualisieren,
  • nicht mehr benötigte Plugins löschen,
  • kontrollieren, ob unbekannte Administratoren angelegt wurden,
  • Deine Webseite auf verdächtige Dateien prüfen,
  • regelmäßige Backups erstellen und
  • möglichst eine Web Application Firewall (WAF) oder ein Sicherheits-Plugin einsetzen.

Was ist wp2shell.com?

Die Webseite wp2shell.com informiert ausführlich über diese Sicherheitslücke. Dort findest Du technische Hintergründe, Informationen zu betroffenen WordPress-Versionen, den aktuellen Stand der Angriffe sowie Empfehlungen, wie Du Deine Installation absichern kannst. Die Seite richtet sich vor allem an Administratoren, Entwickler und Sicherheitsinteressierte.

Unser Fazit

Die Sicherheitslücke wp2shell gehört zu den kritischsten WordPress-Schwachstellen der letzten Jahre. Wenn Du WordPress nutzt, solltest Du nicht abwarten, sondern Deine Installation möglichst sofort überprüfen und aktualisieren.

Regelmäßige Updates gehören zu den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen überhaupt. Sie schließen bekannte Schwachstellen, bevor Angreifer sie ausnutzen können.