SEORCH: Kostenlose SEO-Tools für Deine Homepage

Wer eine eigene Homepage betreibt und bei Google gefunden werden möchte, kommt irgendwann am Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) nicht mehr vorbei. Doch wo anfangen? Ist der Seitentitel richtig? Fehlt irgendwo eine Meta-Description? Kann Google die Seite überhaupt problemlos durchsuchen? Und wie schnell lädt die Homepage?

Für solche Fragen gibt es zahlreiche SEO-Programme – viele davon sind allerdings kostenpflichtig oder für Einsteiger ziemlich kompliziert.

Eine interessante Alternative ist SEORCH. Auf der Webseite findest Du gleich eine ganze Sammlung von SEO-Werkzeugen, von denen sich viele kostenlos direkt im Browser verwenden lassen.

👉 SEORCH ausprobieren: https://seorch.de/

Der kostenlose SEO-Check von SEORCH

Das Herzstück der Webseite ist der SEO OnPage Check.

Die Bedienung ist erfreulich einfach: Du gibst die Adresse Deiner Webseite ein und kannst zusätzlich ein Keyword angeben, für das Du Deine Seite optimieren möchtest.

Anschließend analysiert SEORCH die Webseite und sucht nach technischen und inhaltlichen Problemen, die sich negativ auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken könnten.

Dabei werden laut Anbieter weit über 100 verschiedene Faktoren berücksichtigt.

Was überprüft SEORCH?

Die Analyse geht deutlich über die bloße Kontrolle von Seitentitel und Meta-Description hinaus.

SEORCH untersucht unter anderem:

  • Title-Tag und Meta-Description
  • Texte und Inhalte
  • Überschriften und deren Struktur
  • interne und externe Links
  • Bilder und fehlende ALT-Texte
  • semantische HTML-Elemente
  • HTTP-Statuscodes
  • Canonical-Tags
  • Hreflang-Angaben
  • robots.txt
  • Ladezeit und Performance
  • Optimierung für Smartphones und Tablets
  • Backlinks und weitere externe SEO-Faktoren
  • relevante Keywords

Damit eignet sich der Check hervorragend für einen ersten Überblick über den technischen und inhaltlichen Zustand einer Homepage.

Fehler finden – verbessern – erneut testen

Uns gefällt dabei besonders das einfache Prinzip:

Webseite prüfen → Fehler ansehen → Webseite verbessern → erneut prüfen.

Eine URL kann laut SEORCH beliebig oft überprüft werden.

Das ist gerade für SEO-Einsteiger praktisch. Du musst nicht sämtliche gefundenen Probleme auf einmal beheben, sondern kannst Dich Schritt für Schritt durch die Ergebnisse arbeiten.

Nach einer Änderung startest Du einfach eine neue Analyse und kontrollierst, ob das Problem verschwunden ist.

Kein einfacher SEO-Score – und das ist durchaus sinnvoll

Interessant ist, dass SEORCH nicht versucht, die Qualität einer Webseite ausschließlich auf eine einzige vermeintlich aussagekräftige SEO-Punktzahl zu reduzieren.

Der Anbieter weist selbst darauf hin, dass ein solcher Score problematisch sein kann: Eine Webseite könnte beispielsweise eine sehr hohe Gesamtpunktzahl erreichen und trotzdem einen einzelnen schwerwiegenden SEO-Fehler enthalten.

Deshalb solltest Du Dir die einzelnen Ergebnisse der Analyse ansehen und nicht nur versuchen, irgendeinen SEO-Score auf 100 Punkte zu bringen.

Das ist ein sinnvoller Ansatz.

Neu: SEO für ChatGPT & Co. – GEO und KI-Checks

Spannend wird SEORCH inzwischen auch für ein relativ neues Thema: GEO – Generative Engine Optimization.

Dabei geht es vereinfacht gesagt um die Frage, wie gut die eigene Webseite nicht nur für klassische Suchmaschinen wie Google, sondern auch für KI-Systeme und KI-Suchmaschinen technisch zugänglich und verständlich ist.

SEORCH hat dafür zahlreiche neue Prüfungen integriert.

Unter anderem wird untersucht, ob KI-Crawler wie GPTBot oder ClaudeBot durch die robots.txt, den Server, ein CDN oder eine Firewall blockiert werden.

Auch strukturierte Daten, die Überschriftenstruktur, die Qualität der Inhalte und die technische Bereitstellung einer Webseite werden unter diesem Gesichtspunkt untersucht.

Ist meine Homepage für KI-Systeme erreichbar?

Besonders interessant finden wir die Prüfung auf mögliche Server- und Crawler-Blockaden.

Denn es reicht nicht unbedingt aus, einem KI-Crawler den Zugriff in der robots.txt zu erlauben. Auch Sicherheitssysteme, Firewalls, Hosting-Konfigurationen oder ein CDN können entsprechende Zugriffe blockieren.

SEORCH versucht deshalb ebenfalls festzustellen, ob solche technischen Hindernisse vorhanden sind.

Zusätzlich wird geprüft, ob die Webseite im Common-Crawl-Index vorhanden ist.

Wer sich bereits Gedanken darüber macht, wie die eigene Homepage künftig neben Google auch in KI-basierten Suchsystemen gefunden werden kann, findet hier einige interessante Anhaltspunkte.

SEORCH kann noch viel mehr

Der eigentliche SEO-Check ist nur ein Teil des Angebots.

SEORCH stellt eine ganze Reihe weiterer Werkzeuge für Webmaster zur Verfügung.

Google Ranking Check

Du möchtest wissen, auf welcher Position Deine Homepage bei Google für einen bestimmten Suchbegriff erscheint?

Mit dem Ranking Check kannst Du neutrale Google-Suchergebnisse abrufen. Dabei lassen sich unter anderem Desktop- und Mobile-Rankings unterscheiden.

Interessant für lokale Unternehmen: Auch lokale Rankings können überprüft werden.

Keyword Tool

Mit dem kostenlosen Keyword Tool kannst Du neue Suchbegriffe für Deine Webseite recherchieren.

Du kannst dafür eigene Ausgangsbegriffe eingeben oder eine vorhandene URL analysieren lassen.

Zu den ermittelten Keywords liefert SEORCH unter anderem Informationen zu:

  • Suchvolumen
  • Cost per Click (CPC)
  • Wettbewerb
  • verwandten Suchbegriffen

Die Ergebnisse lassen sich anschließend beispielsweise als Excel- oder CSV-Datei exportieren.

Ultrasuggest

Ebenfalls interessant ist Ultrasuggest.

Du gibst einen Suchbegriff ein und SEORCH ermittelt dazu zahlreiche verwandte Suchanfragen und Eingabevorschläge.

Die Daten können unter anderem aus den Vorschlagsfunktionen von Google, Bing, YouTube, Amazon, Wikipedia und weiteren Diensten stammen.

Damit kannst Du beispielsweise herausfinden, wonach Menschen im Zusammenhang mit Deinem eigentlichen Thema suchen.

Das kann eine hervorragende Inspirationsquelle für neue Unterseiten oder Blogbeiträge sein.

SEO Crawler

Wer nicht nur eine einzelne URL, sondern eine komplette Webseite untersuchen möchte, benötigt einen sogenannten Crawler oder Spider.

Dieser folgt den internen Links Deiner Homepage und untersucht dadurch zahlreiche Unterseiten.

Gerade bei größeren WordPress-Webseiten kann ein solcher Crawler hilfreich sein, um beispielsweise fehlerhafte Links, Weiterleitungen oder technische Probleme aufzuspüren.

Keyword Monitor

Wer Suchmaschinenoptimierung etwas ernsthafter betreibt, möchte natürlich auch wissen, ob sich die eigene Arbeit auszahlt.

Mit dem Keyword Monitor können Google-Rankings über einen längeren Zeitraum beobachtet werden.

So kannst Du erkennen, ob Deine Homepage für einen bestimmten Suchbegriff beispielsweise von Position 35 auf Position 18 und später vielleicht sogar auf die erste Google-Ergebnisseite geklettert ist.

Auch für WordPress-Webseiten interessant

SEORCH ist kein WordPress-Plugin und muss deshalb nicht in WordPress installiert werden.

Das finden wir durchaus angenehm.

Du gibst einfach die URL Deiner WordPress-Seite ein und lässt sie von außen analysieren – ähnlich wie auch eine Suchmaschine Deine öffentlich erreichbare Homepage betrachtet.

Gefundene Probleme kannst Du anschließend beispielsweise in WordPress, Deinem SEO-Plugin oder Deinem Theme beheben.

Für wen eignet sich SEORCH?

SEORCH richtet sich sowohl an SEO-Einsteiger als auch an erfahrenere Webmaster.

Wenn Du gerade Deine erste eigene Homepage erstellt hast, solltest Du Dich von der Menge der angezeigten Informationen allerdings nicht erschlagen lassen.

Nicht jede Warnung bedeutet automatisch, dass Deine Webseite schlecht ist. Und nicht jede Empfehlung muss zwingend umgesetzt werden.

Beginne mit den grundlegenden Dingen:

  1. Ist die Seite für Suchmaschinen erreichbar?
  2. Besitzt sie einen sinnvollen Seitentitel?
  3. Ist eine gute Meta-Description vorhanden?
  4. Gibt es eine klare H1-Hauptüberschrift?
  5. Sind weitere Überschriften sinnvoll strukturiert?
  6. Haben wichtige Bilder ALT-Texte?
  7. Funktionieren die internen Links?
  8. Lädt die Seite vernünftig auf dem Smartphone?
  9. Gibt es technische Fehler oder falsche Weiterleitungen?
  10. Beantwortet der Inhalt tatsächlich die Fragen Deiner Besucher?

Wenn diese Grundlagen stimmen, kannst Du Dich anschließend mit den detaillierteren SEO-Empfehlungen beschäftigen.

Unser Fazit zu SEORCH

SEORCH gehört zu den Webseiten, die man sich als Webmaster ruhig als Lesezeichen speichern kann.

Besonders der kostenlose SEO-Check ist praktisch, um eine neue oder überarbeitete Webseite einmal gründlich von außen untersuchen zu lassen.

Doch dabei bleibt es nicht: Ranking Check, Keyword-Recherche, Suggest-Abfragen, Crawler, Content-Werkzeuge und Ranking-Überwachung machen SEORCH zu einer ziemlich umfangreichen Werkzeugkiste für die Suchmaschinenoptimierung.

Interessant finden wir außerdem, dass der Anbieter inzwischen das Thema KI-Suche und Generative Engine Optimization (GEO) aufgreift. Schließlich verändert sich die Suche gerade deutlich – und neben klassischen Google-Rankings wird zunehmend interessant, ob Webseiten auch von KI-Systemen gefunden, gelesen und verstanden werden können.

Unser Tipp: Einfach einmal die Startseite Deiner Homepage durch den kostenlosen Check schicken. Anschließend kannst Du einige wichtige Unterseiten einzeln prüfen und schauen, welche Optimierungsmöglichkeiten SEORCH findet.

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