Egal, ob Du Deine Webseite mit einem kostenlosen Homepage-Baukasten erstellst, sie auf kostenlosem Webspace betreibst oder bei einem Hosting-Anbieter kostenpflichtig hostest – die eigene Internetadresse (Domain) ist eines der wichtigsten Elemente, damit Besucher Deine Webseite im Internet finden können.
Grundsätzlich gibt es kostenlose Domains sowie kostenlose Subdomains. Im Folgenden erfährst Du, welche Möglichkeiten es gibt, worauf Du achten solltest und welche Anbieter aktuell relevant sind.
Kostenlose Domains: Das solltest Du wissen
Kostenlose Domains oder Gratis-Subdomains klingen zunächst attraktiv, bringen jedoch einige entscheidende Nachteile mit sich:
- In den meisten Fällen bist Du nicht der Eigentümer der Domain
- Häufig werden Werbebanner oder Weiterleitungsseiten eingeblendet
- Es bestehen technische Einschränkungen (DNS, E-Mail, SSL, SEO)
- Manche Anbieter verlangen nach einem Jahr plötzlich Gebühren
(typische Masche: Wird bis zu einem Stichtag nicht bezahlt, wird die Domain wieder freigegeben)
👉 Fazit:
Eine kostenlose Domain oder Subdomain eignet sich ausschließlich für erste Tests, Lernprojekte oder private Experimente.
Für professionelle Webseiten, Blogs, Onlineshops oder Unternehmensauftritte empfehlen wir immer eine eigene, kostenpflichtige Domain unter einer Top-Level-Domain (.de, .com, .net usw.).
Domain-Check: Ist Deine Wunschdomain noch frei?
Bevor Du Dich für eine kostenlose Lösung entscheidest, solltest Du prüfen, ob Deine Wunschdomain vielleicht doch günstig verfügbar ist.
Hier kannst Du sofort prüfen, ob Deine Domain frei ist:
- Wunschdomain eingeben (z. B.
meinprojekt) - Endung auswählen (.de, .com, .net etc.)
- Link zum Domaincheck bei Alfahosting: https://alfahosting.de/?wmid=mehomepage
➡️ Oft sind Domains bereits für wenige Euro pro Jahr erhältlich – inklusive voller Kontrolle und besserer SEO-Chancen.
Aktueller Stand: Kostenlose Top-Level-Domains
⚠️ Update:
Aktuell bieten alle bekannten Anbieter für kostenlose Top-Level-Domains keine echte kostenlose Registrierung mehr an.
Wir haben die Anbieter-Webseiten geprüft und konnten keine dauerhaft nutzbare Free-Domain registrieren.
Kostenlose Subdomains & Kurz-URLs als Alternative
Eine praktikable Alternative sind kostenlose Subdomains oder Kurz-URLs.
Dabei erhältst Du eine Adresse, die auf Deine bestehende Webseite weiterleitet, zum Beispiel:
deinname.kurzurl.xyz → Weiterleitung auf Deine eigentliche Webseite
Diese Dienste finanzieren sich in der Regel über Werbung oder Weiterleitungsseiten.
Anbieter für kostenlose Kurz-URLs & Subdomains
| Link | Beschreibung |
|---|---|
| https://74i.de/ | Link-Shortener zum Verkürzen langer URLs. Besonders praktisch für Google-Maps-Links, Landingpages oder Produktseiten. Datenschutztechnisch unbedenklich. |
| https://bitly.com/ | Bekannter Kurz-URL-Service mit Zusatzfunktionen wie Klickstatistiken und QR-Code-Erstellung. |
| https://www.clickip.de/ | Kostenlose Subdomains und Dynamic-DNS-Dienst. Ideal, wenn Du trotz wechselnder IP-Adresse von außen auf Dein Heimnetzwerk oder NAS zugreifen möchtest. |
| https://www.lima-city.de/hilfe/welche-subdomains-stellt-lima-city-kostenlos-zur-verfuegung | Lima-City stellt Nutzern bis zu 17 kostenlose Subdomains zur Verfügung – auch in Kombination mit kostenlosem und werbefreiem Webspace. |
| https://tinyurl.com/ | Einer der ältesten URL-Shortener weltweit – einfach, schnell und ohne Registrierung nutzbar. |
| https://website.org/ | Hier kannst Du eine kostenlose Webseite inklusive kostenloser Subdomain erstellen – ideal für einfache Projekte oder Einsteiger. |
Empfehlung für SEO & langfristige Projekte
Wenn Du Wert auf Suchmaschinenoptimierung (SEO), Seriosität und langfristige Kontrolle legst, gilt:
- Eigene Domain kaufen
- Hosting selbst bestimmen
- Volle Kontrolle über Inhalte, Technik und Datenschutz
- Bessere Rankings bei Google & Co.
Kostenlose Domains und Subdomains sind eine gute Übergangslösung, ersetzen jedoch keine professionelle Domain.