Homepage online auf Fehler prüfen – so gehst Du richtig vor

Nachdem Du Deine Homepage auf Deinen Webspace hochgeladen hast, solltest Du sie gründlich auf technische und inhaltliche Fehler prüfen. Eine fehlerfreie Webseite sorgt nicht nur für eine bessere Nutzererfahrung, sondern ist auch eine wichtige Grundlage für Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Im Folgenden erfährst Du, wie Du Deine Webseite systematisch überprüfst – egal, ob Du klassisches HTML nutzt oder Deine Seite mit WordPress betreibst.


1. HTML- und Code-Validierung mit dem W3C Validator

Der wichtigste erste Schritt ist die Überprüfung des Quellcodes. Dafür stellt das World Wide Web Consortium (W3C) ein offizielles Prüfwerkzeug bereit.

👉 https://validator.w3.org

So funktioniert die Prüfung:

  • Gib einfach die vollständige URL Deiner Webseite ein.
  • Der Validator analysiert Deinen HTML-Code.
  • Du erhältst entweder eine Erfolgsmeldung oder eine detaillierte Liste mit Fehlern und Warnungen.
  • Zu jedem Fehler gibt es Hinweise, wie Du ihn beheben kannst.
  • Korrigiere die Fehler und lade die bereinigte Version erneut hoch.
  • Wiederhole die Prüfung, bis keine gravierenden Fehler mehr vorhanden sind.

SEO-Tipp: Valider Code erleichtert Suchmaschinen das Lesen Deiner Inhalte und kann indirekt zu besseren Rankings beitragen.


2. Besonderheiten bei WordPress-Webseiten

Wenn Du mit WordPress arbeitest, lassen sich nicht immer alle Validierungsfehler vollständig beheben. Ursachen sind häufig:

  • verwendete Themes
  • Plugins
  • automatisch generierter HTML-Code

Das ist in den meisten Fällen kein kritisches Problem. Auch Google indexiert Webseiten zuverlässig, solange:

  • keine schwerwiegenden strukturellen Fehler vorliegen
  • Inhalte sauber dargestellt werden
  • die Seite stabil und schnell erreichbar ist

Wichtig ist, dass Du schwere Fehler, kaputte Layouts oder nicht ladende Seiten vermeidest.


3. Weitere sinnvolle Prüfungen für Webmaster

Neben der reinen HTML-Validierung solltest Du Deine Webseite zusätzlich prüfen auf:

  • Ladegeschwindigkeit (Page Speed)
  • Mobile Optimierung
  • Indexierungsprobleme
  • Sicherheitsaspekte (HTTPS)

Diese Faktoren sind sowohl für Besucher als auch für Suchmaschinen entscheidend.


4. Wichtige Tools & Anbieter zur Webseitenprüfung (alphabetisch sortiert)

Link zum AnbieterBeschreibung des Angebots
https://pagespeed.web.devGoogle PageSpeed Insights analysiert Ladezeiten, Core Web Vitals und gibt konkrete Optimierungsempfehlungen für Desktop und Mobilgeräte.
https://search.google.com/search-consoleDie Google Search Console zeigt Indexierungsfehler, Crawling-Probleme und Suchanfragen Deiner Webseite. Besonders wichtig für SEO.
https://validator.w3.orgOffizieller HTML-Validator des W3C zur Prüfung von sauberem, standardkonformem Quellcode.

5. Lesbarkeit & Nutzerfreundlichkeit optimieren

Achte darauf, dass Deine Inhalte:

  • klar strukturiert sind (Überschriften, Absätze, Listen)
  • verständlich formuliert sind
  • Mehrwert für Besucher bieten
  • sowohl für Desktop als auch für Mobilgeräte gut lesbar sind

Technisch saubere Seiten nützen wenig, wenn Inhalte schwer verständlich oder schlecht formatiert sind.


Fazit

Die Prüfung Deiner Homepage nach dem Upload ist ein Pflichtschritt für Qualität, SEO und Nutzerzufriedenheit. Nutze den W3C Validator für sauberen Code, ergänze weitere Prüfwerkzeuge für Performance und Indexierung und behalte im Hinterkopf: Auch mit WordPress sind kleinere Fehler meist unkritisch, solange die Seite stabil, schnell und gut lesbar ist.



Diese Unterseite / Rubrik wurde zuletzt aktualisiert am 4. Januar 2026

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